Ronald Rauhe trifft Elena Semechin - Hauptsache Sport
Shownotes
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00:00:13:
00:00:24: Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Hauptsache Sport, dem Podcast des Landesportbund Berlin.
00:00:32: Mein Name ist Ronald Rauh und ich treffe mich heute mit einer der erfolgreichsten Paradeleiten aller Zeiten.
00:00:38: Thomas Reckermann.
00:00:39: stellt sie uns vor!
00:00:40: Elena Semmichin ist Schwimmerin.
00:00:42: Sie ist zwei-dreißig Jahre alt und wurde in Kassastan geboren.
00:00:47: Im Alter von sieben Jahren wurde ihr eine erbedingte Augenkrankheit diagnostiziert.
00:00:53: Zwei-tausendviert kamen sie mit ihrer Familie nach einem Zwischenoffenthalt in Russland, nach Deutschland.
00:00:58: Hier besuchte sie das Bildungszentrum für blinde und sehbehinderte Menschen in Nürnberg.
00:01:03: Erst mit dreizehn Jahren begann sie mit dem Schwimmen, und das hat sich auf jeden Fall gelohnt!
00:01:09: Sie gewann zweimal Gold über einhundert Meter Brust bei den Paralympischen Spielen von Tokio und Paris – und einmal Silber in der gleichen Disziplin bei den Spielen London.
00:01:19: Bei Welt- und Europameisterschaften gewann sie insgesamt sechszehn Medaillen davon zehnmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze.
00:01:27: Nach ihrem Paralympischen Sieg von Tokio erkrankte sie im Herbst, in einem Gehirntumor.
00:01:34: Nach erfolgreicher Operation und einer Chemotherapie kämpfte sie sich zurück an die Weltspitze und gewann in den Weltmeisterschaften in Manchester und in den Paralyms in Paris.
00:01:48: Heute trainiert Elena Semekhin für das Ziel Paralymbischespiele.
00:01:54: Außerdem tritt sie als Kino-Speakerin auf und referiert unter anderem zu den Themen Motivation und Willensstärke.
00:02:01: Das Wichtigste aber, von allem ist seit dem vergangenen Jahr ist sie Mutter eines Sohnes.
00:02:07: Ronny Raul trifft die Topschlimmererin Unternehmerin und Mutter Elena Semekhin.
00:02:12: Hallo Elena ich freue mich sehr dass wir uns heute hier treffen in deinem Wohnzimmer eigentlich im Hohenschenhausen im Sportforum.
00:02:18: und selbst für mich obwohl wir uns kennen Elena Wenn ich das so höre, hintereinander weg ist lange Intro.
00:02:25: Dann ist es für mich immer noch eine unheimlich bewegende Lebensgeschichte.
00:02:29: Normalerweise haben wir das mal auf dreißig Minuten diesen Podcast.
00:02:31: Ich glaube heute wird's ein bisschen länger.
00:02:33: Ich freu mich alle nach, dass wir hier zusammensitzen!
00:02:35: Ja hallo zusammen in die Runde.
00:02:36: Ich freue mich sehr Ronny, dass du mich halt endlich mal ja fast bei mir zu Hause gebesucht.
00:02:42: Das ist schön.
00:02:43: Ja, ich habe eben schonmal gesagt als wir uns unterhalten haben... ...ich hab wieder neue Sachen über dich gelernt auch beim Recherchieren.
00:02:50: Wir haben eben gehört, du bist tatsächlich mit sieben Jahren bist du quasi von Kassastan über Russland nach Deutschland gekommen.
00:02:58: Das ist schon lange her und du warst noch sehr jung.
00:03:00: aber hast du Erinnerungen noch an diese Zeit aus deiner Kindheit?
00:03:06: Ja etwas ist schon geblieben.
00:03:08: das war keine einfache Zeit damals.
00:03:10: es war auch gerade so nach dem Zerfall der Sowjetunion.
00:03:14: Es waren viele unsichere Zeiten und unsere Kindheit war auch dementsprechend Ja, anstrengend und wechselhaft.
00:03:25: Wir haben ganz viel Zeit auf der Straße verbracht oder auch mit den Tieren.
00:03:29: Wir waren Selbstversorger, wir haben sehr einfach gelebt teilweise auch ohne fließend Wasser.
00:03:36: Und ja die Erinnerungen sind eigentlich eher so an Tätigkeiten gebunden wie Tiere füttern, auf dem Acker arbeiten, Wasser holen Ja, alles so Dinge die man eben macht.
00:03:47: Aber irgendwie schätze ich das auch weil ich hatte dadurch auch irgendeine sehr naturnahe Kindheit.
00:03:53: Hast du denn damals?
00:03:54: aber du sagst war viel auf der Straße und viel quasi in der Natur?
00:03:57: Hat Sport schon eine Rolle gespielt in dem Alter?
00:03:59: hast du schon Sport getrieben damals mit vielleicht den Kindern die du auf der Strasse getroffen hast?
00:04:05: Also kurz korrigieren das waren keine Straßen es waren so Schotterwege.
00:04:08: wir hatten damals noch gar keine als feuchtierten Straßen.
00:04:10: Ich sage das nur mal so Gar nicht, ich habe überhaupt kein Sport gemacht.
00:04:16: Bei uns haben wir recht traditionell gelebt und Frauen oder Mädchen wurde recht nahe schon beigebracht.
00:04:25: Du musst putzen kochen, eine gute Ehefrau sein und ja Haushaltsschmeißen funktionieren.
00:04:31: An Sport war da überhaupt nichts zu denken!
00:04:33: Ich hab auch nie in meinem Leben überhaupt geträumt oder gedacht, ich möchte mal eines Tages Leistungssportlerin
00:04:40: werden.".
00:04:41: Ja.
00:04:42: Und als ihr nach Deutschland gezogen seid, da war dein Sehen schon in gewisser Weise beeinträchtigt richtig?
00:04:49: Und hast du dann mit dem Schwimmen begonnen?
00:04:52: wie kam es denn dazu wenn du sagst du hast vorher gar keinen Kontakt eigentlich mit Sport gehabt und deine Erziehung ging auch in eine andere Richtung?
00:05:00: Wie hat sich das dann herauskristallisiert?
00:05:03: ja das hast Du schon richtig gesagt meine Seebehinderung die war mit sieben Jahren so leicht präsent, aber keiner wusste so richtig was es ist.
00:05:12: Die richtige Diagnose habe ich erst mit neunten Lebensjahr bekommen dann in Moskau und als wir nach Deutschland kamen war ich ungefähr elf Jahre alt.
00:05:20: und genau in dieser Phase in der Pubertät da wo die Welt ja so oder so wunderbar ist ging es quasi rasant bergab mit meiner Sehkraft und sie hat sich sehr schnell abgebaut.
00:05:32: also ich hab immer hundert Prozent gesehen und dann hat sich das mal stückchenweise abgebaut.
00:05:37: In Bamberg kam die Schule, die reguläre Schule mit meiner Behinderung nicht mehr zurecht.
00:05:43: Dann haben sie mich nach Nürnberg in die Förderschule abgeschoben.
00:05:48: Das war eine inklusive Schule für Menschen mit Zeebehinderungen und blinden Menschen und eben Vollsehenden.
00:05:55: Und dort habe ich dann eines Tages ... Es ist mir übrigens sehr schwer gefallen, dort Fuß zu fassen.
00:06:00: Ich hab mich geweigert, dort überhaupt zu sein weil es sehr weit weg war von meinem Familie Und ich war da ganz allein und fremd.
00:06:07: Ich konnte auch kein Wort Deutsch, dann die Seebehinderung und die Pubertät – also alles auf einmal!
00:06:14: Eines Tages habe ich bei so einem Spielerabend einen Ezio-Kern gelernt, der ist aber auch Freizeitleiter gewesen.
00:06:21: Er hat gesagt, wir müssen noch mal Sport machen.
00:06:24: Dann hat er mich mal mitgenommen zum Klettern, zum Fußballspielen oder zum Tanzen und irgendwann haben wir ein Sportabzeichen gemacht.
00:06:32: Da musste man auch schwimmen, fünfzig Meter.
00:06:34: Und dann habe ich gesagt, ja.
00:06:37: Ich könnte es probieren.
00:06:39: Habe ich irgendwie so mit Hundepatteln hingekriegt?
00:06:42: Ich hab mich nicht festgehalten und da hat er gesagt, ey du bist dreizehn Jahre alt wir müssen dir Schwimmen beinbringen das ist schon wichtig!
00:06:49: Also du
00:06:49: konntest doch nicht mal schwimmen zu den
00:06:50: Zeitpunkten?!
00:06:50: Nein gar nicht!
00:06:52: Nur Hundepateln!
00:06:52: Aber
00:06:53: fünfzig Meter solltest du schon!
00:06:54: Ja genau!
00:06:55: Abenteuer!
00:06:56: Hab ich geschafft, ja!
00:06:57: Und wie der Zufall so wollte... angefangen, schwimmen zu lernen.
00:07:02: Dann hatte ich so meinen ersten Wettkampf ganz klein irgendwo regional und die Bundesdrehung hat mich entdeckt und hat mich zum Lehrgang eingeladen.
00:07:11: Und so hat meine Schwimmgeschichte begonnen!
00:07:14: Ich wusste – ich warte hier mal was Ronja – ich bin nicht die Wasserratte.
00:07:19: Okay?
00:07:20: Ich bin nicht gerne im Wasser überhaupt nicht bis heute nicht.
00:07:24: Aber was mich damals gepackt hat war ... ich wusste dass der Schwimmsport für mich das toll in die Welt sein wird und dass ich aus meinem Leben was machen kann.
00:07:33: Und dann hab' ich gesagt, alles klar!
00:07:35: Wenn das der Schwimmsport sein soll, mach' ich... Ich mache alles dafür aber wenn dann richtig, dann möchte ich auch Paralympicsigerin werden.
00:07:42: Dann habe ich das
00:07:43: durchgezogen.".
00:07:44: Das ist krass auf jeden Fall.
00:07:46: Wie viele Jahre war es, dass du jetzt für dich gesagt hast okay, ich möchte durch dieses Tor gehen und ich entscheide mich für Leistungssport?
00:07:52: Also hast du damals in dem Alter tatsächlich ... Weniger beeinträchtigten erst mal zusammen trainiert wahrscheinlich.
00:07:59: Du warst in normalen Schwimmengruppen denke ich mir zu dem Zeitpunkt, weil du konntest ja noch in gewisser Weise schon noch sehen?
00:08:05: Ja das war aber damals nicht ganz so einfach ein Verein zu finden.
00:08:09: Ich habe damals ja wirklich schon noch relativ gut gesehen, ich sag jetzt nur fünfzehn Prozent ungefähr.
00:08:15: und als ich mich auf die Suche gemacht habe in einem Verein zu schwimmen, das war auch ein ganz normaler nicht bindeter Verein und dann war die erste Reaktion...ich wäre ein Störfaktor aufgrund meiner Seebehinderung Und das war erst mal eine Herausforderung, behaupten Verein zu finden.
00:08:29: Also Thema Inklusion ne?
00:08:31: Ja aber dann letztendlich bin ich fündig geworden und war denn in einer Gruppe ganz normal inklusiv und hab da erstmal so meine ersten Leistungssportzüge gemacht.
00:08:43: Hast du denn?
00:08:44: oft ist ja so dass man wenn man in so einer Phase auch schwierigen Phasen sagt ihr selber im Alter als man mit ganz anderen Sachen noch konfrontiert hast du da Menschen im Kopf wo du sagst das waren die Menschen derzeit die mich die mich unterstützt haben, den ich auch vielleicht zu verdanken habe.
00:08:59: Dass ich diesen Weg überhaupt eingeschlagen habe?
00:09:01: Ja ein Menschen und das war der Michi.
00:09:05: Das ist eine bekannte Persönlichkeit in meiner Geschichte.
00:09:08: Das war der Freizeitleiter von dem ich dir vorhin erzählt hatte.
00:09:11: Ja, ihm hab ich das alles zu verdanken.
00:09:13: Das sage ich ihm heute manchmal auch, wenn ich nach einem großen Wettkampf zurückkomme und Gold geholt habe, weil ich sagen ... Siehst du was mit mir gemacht hast?
00:09:21: Wo ich gelandet bin, sag ich noch Spaß!
00:09:23: Also hast doch Kontakt tatsächlich zu ihm.
00:09:24: Ja,
00:09:25: der ist sogar Patenonkel meines Kindes jetzt.
00:09:28: Großartig also.
00:09:29: Das hat natürlich einen Stellenwert in deinem Leben.
00:09:32: Mein Seelenverwandter, mein Freund, meine beste Freundin, whatever.
00:09:36: Und das war ja doch zu der Zeit in Bayern.
00:09:39: Du hast ja sogar Physiotherapeutin gelernt und da hast du dann als du deinen Abschluss hattest, in Bayern bist du ja nach Berlin gezogen.
00:09:46: Was hat dafür den Ausschlag gegeben?
00:09:49: Am Ende war es nur der Sport oder waren es noch andere Dinge?
00:09:52: Ja, das war eigentlich nur wegen dem Sport.
00:09:55: ich bin schon Jugend-Union Sportlerinnen hin und wieder mal nach Berlin gekommen für Trainingslehrgänge.
00:10:02: Ich habe hier jetzt das ganze System kennengelernt, also Olymperstützpunkt und habe einfach gesehen wie professionell das ja alles aufgebaut ist im Vergleich zu damals wo ich trainiert hatte.
00:10:14: wir hatten nicht mal Startblöcke.
00:10:16: Und dann habe ich gesagt okay wenn ich wirklich Paralympics siegerin werde dann muss sich meine Konfortzone verlassen Und ich muss nach Berlin, ich muss da hin und sie machen aus mir ein Champion.
00:10:27: Da war ich fest davon überzeugt!
00:10:30: Nach der Ausbildung habe ich dann meine Sachen gepackt bin nach Berlin gefahren alleine.
00:10:35: Ich mein großartig, es hat dich ja gelohnt nicht nur weil ich unter der Hand weiß dass du ja deinen Mann kennengelernt hast in berlin also auch das hatte ich ja geprägt.
00:10:43: aber natürlich war es extrem erfolgreich.
00:10:44: silberlondon unzählige weltmeisterschaften europameisterschaft und schließlich ja auch gold.
00:10:49: den traum erfüllt in türkel dann vom paralympischen gold.
00:10:53: es hätte bis dahin eigentlich wenn man das so betrachtet überhaupt gar nicht besser laufen können.
00:10:57: ab dem zeitpunkt oder hast du dinge wo du sagst da hätte ich was anders machen wollen?
00:11:03: Das ist eine sehr gute Frage.
00:11:05: Ich glaube, dass meine Entscheidung damals genau richtig war und ich bin sehr froh und glücklich das sich damals diesen mutigen Schritt.
00:11:13: für mich war es wirklich schwierig damals alleine herzukommen und dann auch noch fast blind Aber es hat sich gelohnt voll und ganz, also nicht dass ich hier auch wirklich dann sehr erfolgreich geworden bin.
00:11:25: Die haben aus mir eine Top-Sportlerin gemacht sondern weil ich ja auch irgendwie mein Glück hier gefunden habe und Ich würde sogar heutzutage sagen, ich bin inzwischen eine Berlinerin geworden.
00:11:35: Würden die Berliner vielleicht nicht so gerne hören aber... Ich bin hier angekommen und bin sehr happy.
00:11:40: Also der Mut, den du damals hattest war eigentlich dein Sprungbrett zum heutigen Leben.
00:11:45: Du kann man es glaube ich sagen und ... Absolut!
00:11:47: Wie alt warst du zu diesem Zeitpunkt als du nach Berlin gekommen bist?
00:11:49: Ganz genau.
00:11:51: Wenn du sagst ...
00:11:53: Lass mich mal rechnen das war im Jahr zwei Tausend Fünfzehn Ich bin dreiundneinzig geboren also war ich um ... Jetzt bin ich zweiunddreißig.
00:12:02: Zweiundzwanzig war ich.
00:12:03: Ja es ist spannend dass gerade als junger Mensch ist das natürlich verlässt man nicht nur Heimat Freunde auch Ein Stück weit Identität natürlich.
00:12:10: Ja, aber das ist was ich sagte.
00:12:12: Wenn du Erfolg haben willst, das kennst du bestimmt auch!
00:12:14: Da musst du Opfer bringen – es geht gar nicht anders.
00:12:17: Und du musst dein Umfeld so wählen dass du wachsen kannst an dem Umfeld und dass man sich Menschen sucht die einen fördern und fordern am Ende.
00:12:24: Richtig.
00:12:25: Du hast es offensichtlich genau richtig entschieden und nach Tokio-Karriere in der Zeitung Diagnose Hirntumor.
00:12:39: Und du musstest OP's über dich ergehen lassen, du hast eine Chemotherapie gemacht und hast alles wirklich offensichtlich super gut überstanden.
00:12:49: Das ist meine eigene Wahrnehmung mit unglaublicher Kraft, die ich zurück an die Weltspitze gekämpft.
00:12:55: Für mich eigentlich unvorstellbar dass man beides miteinander vereinen kann in dem Moment eine schon so viel Kraft kostet, dass was andere eigentlich aus meiner Sicht kaum noch leisten kann.
00:13:05: Was hat dir in dem Moment Kraft und Energie gegeben?
00:13:07: Was war überhaupt dein Antrieb diesen Rückschlag, diesen Niederschlag der lebensbedrohlich in dem moment für ein wahr dann auch noch kraft zu gewinnen und sozusagen auch sportlich wieder an die spitze?
00:13:21: Ja du hast es eigentlich schon gesagt ich wollte sportlich wider an die spitze.
00:13:25: das war mein Antrieb überhaupt diese ansteigende Zeit durchzustehen.
00:13:31: Ich muss auch sagen, die Diagnose hat mich ja in einem Lebensabschnitt getroffen, wo ich ... Ja, ich war auf Wolke Sieben mit Goldenhause gekommen und meinen Traum erfüllt, wofür ich zwölf Jahre gekämpft habe.
00:13:43: Du kennst das.
00:13:44: als Sportler weißt du was es einen bedeutet?
00:13:47: Und dieser Aufprall von Wolke sieben auf dem Beton, so hat sich das angefühlt... Das war schon sehr prägend für mich.
00:13:57: Aber ich muss sagen, ich hab mich relativ schnell gefasst.
00:14:00: Klar war das alles furchtbar und ich hatte Angst.
00:14:02: Und ich wusste nicht, wie lange habe ich noch zu leben?
00:14:04: Und überlebe ich das überhaupt!
00:14:06: Aber als es klar war wir können das therapieren, wir können es operieren... ...und dann kannst du wieder zurück in Leistungssport.
00:14:13: Das hat mir schon gereicht.
00:14:14: Wie gesagt, alles klar, da brauche ich auch ein Ziel.
00:14:17: Ist ja auch das was ich immer wieder bei meinen Vorträgen sage Wir brauchen die Ziele im Leben damit wir eine Struktur haben.
00:14:22: Damit wir Motivation finden, überhaupt was zu machen.
00:14:26: Und dann habe ich mir ein Ziel gesetzt.
00:14:28: Ich wollte meine Goldmedaille aus Tokio verteidigen bei den nächsten Spielen in Paris und es war mir noch so wenig bei meinen Größenbranschen hier auch noch gesagt da möchte ich aber auch noch einen neuen Weltrekord ausstellen.
00:14:42: Okay das muss sich zum Beispiel nicht!
00:14:43: Hat es ja geklappt am Ende?
00:14:45: Ja, ja sicher.
00:14:46: Das war dann total super!
00:14:48: Jeder hat irgendwie so den Kopf geschüttet und gesagt das ist nicht realistisch.
00:14:51: Ich hatte nur noch eineinhalb Jahre Zeit für Vorbereitungen weil die Chemo- und Bestrahlung haben mich einfach eineinhalte Jahre Zeit gekostet.
00:14:57: Das habe ich unterschätzt.
00:14:59: Ich dachte nach der OPK eigentlich wieder ins Wasser springen.
00:15:02: Und ich wusste ok, einein halbe Jahre, ich hab das alles vorher mit den Ärzten besprochen.
00:15:06: Die Chemo haben wir abgestimmt.
00:15:07: Ich war zwischendurch im Höhentrainingslager und habe versucht mich fit zu halten, so gut es geht Na ja, und dann bei den Spielen in Paris.
00:15:16: Vielleicht kann ich da kurz eine Geschichte zu erzählen wenn die Zeit nicht hergibt?
00:15:19: Gerne!
00:15:20: Das war auch wirklich so ein ganz prägener Moment für mich.
00:15:23: Also, Paris war ja fantastisch.
00:15:26: Es war so ne coole Stimmung dort und es war einfach Gänsehaut Und ich hatte mein hundert Meter Brustrennen-Finale.
00:15:34: Die Bude war saufvoll Wir hatten siebzehn tausend Zuschauer, das war wirklich ausverkauft... ...und die Stimmung war auch echt elektrisierend.
00:15:42: Und dann laufe ich daraus Und du kennst, dass man ist eigentlich in so einem Tunnel vom Rennen.
00:15:47: Man lässt sich nicht ablenken und es fokussiert.
00:15:51: Dann bleibe ich also stehen, verbeuge mich und sauge diese Atmosphäre auf!
00:15:56: Ich war so dankbar, dass ich es geschafft habe überhaupt auf dieser Bühne zu sein – auf der größtensportlichen Bühnen.
00:16:03: Und dann hab' ich gesagt, ey wenn ich das jetzt bisher her geschafft hab, komm'.
00:16:08: Was soll ich noch passieren?
00:16:09: Gib alles, schwimm um dein Leben!
00:16:11: Da hast du ja ein Ziel gesetzt.
00:16:13: Mir war das wichtig zu erreichen nicht weil ich so gleich wollte auch Gold natürlich aber ich wollte mit diesem Sieg nicht nur mir sondern auch allen anderen Menschen die betroffen sind zeigen wozu wir eigentlich fähig sind wenn wir nicht aufgeben wenn wir dran bleiben und wenn wir uns glauben Es ist so viel möglich.
00:16:33: Ja, und die Medaille ist ein Symbol dafür nicht nur für mich sondern hoffentlich auch für ganz viele andere Menschen.
00:16:39: Super beeindruckend Elena!
00:16:40: Obwohl ich das schon oft gehört habe wir uns oft überhalten haben kriegt trotzdem einen Gänsehaut wenn du es erzählst.
00:16:45: Und für mich hört sich es auch an als wenn der Sport dich ja in irgendeiner Art und Weise in dem Moment gerettet hat weil Ich kenne auch viele dir gerade nach dem Höhepunkt.
00:16:53: Du sagst dass ihr selber zwölf Jahre darauf hintrainiert haben gold Dein Gewinner zu werden bei Lybischen Spielen.
00:16:58: und dann hat man es geschafft.
00:16:59: und oft fallen die Leute erst dann auch in den Lost ... in ein Loch post-olympischer Depressionen kennen wir auch.
00:17:05: Und vielleicht hört dich jetzt doof an, aber vielleicht war das der Schlüssel... um vielleicht neues Ziel zu haben?
00:17:10: Weil du hast gekämpft für dich im ersten Moment gar nicht schön erfolgt, sondern für dich und bist dadurch natürlich ganz befreit irgendwie in Paris aufschwimmen können.
00:17:21: Diese Harmonie in dir selber ruht finde ich super beeindruckend!
00:17:24: Du hast es gerade selber gesagt was mich interessiert wenn du die Medaille aus Tokio und aus Paris betrachtest siehst du In beiden Medaillen.
00:17:33: hat die Medaille nach der Diagnose einen anderen Wert, hast du eine andere Sicht auf diese Medailla aus Paris als die aus Tokio?
00:17:41: Ja definitiv.
00:17:42: Klar das in Tokio war auch lange ersehend und ich habe hart dafür gekämpft.
00:17:48: aber als ich die Goldmedaille gewonnen hab dann war ich so endlich mir jetzt so die Last von den Schultern gefallen Und dann dachte ich jetzt kann ich endlich mein Leben genießen.
00:18:00: Das war so euphorisch und, waah mein Leben geht jetzt los.
00:18:04: Und das war schon schön!
00:18:06: Aber dann hab ich diesen Kontrast erlebt wie schnell es einfach mit dem Leben vorbei sein kann.
00:18:11: Du kommst nach Hause bis happy, dann zack bumm beim Arzt Diagnose krebs.
00:18:15: So...und dann bist du halt in Paris und gewinnst nochmal so eine Goldmedaille?
00:18:19: Ich weiß nicht, ich sch-.
00:18:21: ne das ist nicht richtig..ich schätze die nicht mehr sondern sie hat schon eine größere Bedeutung für mich weil ich einfach weiß was alles Dazu gehört, um überhaupt so eine Medaille zu gewinnen.
00:18:33: Nicht nur sportlich gesehen, trainingstechnisch sondern auch das ganze Leben was da alles passieren kann in dieser Zwischenzeit zwischen den Spielen.
00:18:41: Ich glaube dass man generell nach einem Schütze als Schlag wahrscheinlich auch das Ganze Leben viel viel bewusster wahrnimmt und gerade bei so extrem momenten wie einer Goldmedaille in Paris ist es wahrscheinlich auch nochmal potenziert sich erst einmal ein hundertfaches.
00:18:53: also ich glaube... Also mir würde es wahrscheinlich so gehen dass man da einfach die Dinge in Summe viel intensiver wahrnimmt.
00:19:01: Und ja, das ist die Frage intensiver Wahrnehmung.
00:19:05: Hast du dein Mutterglück nach Paris denn auch deutlich intensiver genießen können?
00:19:11: Wir haben gerade gehört halbjähriges Geburtstag war gestern.
00:19:15: Genießt du, dass Mutter da sein?
00:19:17: Ja absolut!
00:19:18: Also Klausi ist eine Bereicherung für uns aber ich muss noch sagen eine Herausforderung weil früher ich Profisportlerin.
00:19:27: Alles hat sich um mich geschält, mein ganzes Leben.
00:19:30: Es muss mir gut gehen ich muss ausgeschlafen sein und fit sein.
00:19:34: Und jetzt dreht sich alles um unser kleinen Sohn Klaus.
00:19:40: Das ist alles neu.
00:19:41: wir müssen uns natürlich erstmal in die Rolle hinein finden als Eltern Aber ich muss auch sagen, dass für mich der Spagat zwischen... Ich will eine gute Profisportlerin sein.
00:19:52: Ich will ein guter Mama sein.
00:19:53: Und ich möchte aber auch einer guten Unternehmerin sein.
00:19:58: Das alles unter einen Hut zu bekommen habe ich unterschätzt und gerade in der Anfangszeit wo man hormonell gesteuert ist, ist mir das unfassbar schwer gefallen Wird's immer einfacher und besser.
00:20:14: Und ja, der Klausi passt sich auch ein Stück weit an.
00:20:17: Das find ich toll, dass ich ihn auch überall mitnehmen
00:20:18: kann.".
00:20:19: Hat sich denn der Fokus in bestimmten Dingen da komplett verschoben?
00:20:21: Oder sagst du okay, ich schaff das eigentlich noch mich auf die Dinge zu fokussieren wie wichtig sind wahrscheinlich auch... Weil ich natürlich deine Situation kenne, ist deine Familie natürlich auch super involviert und stützt dich in dem Moment.
00:20:34: Ihr seid ja da auch als Team aus dem Sport gewachsen aber der Fokus kriegst du das immerhin wirklich auch den Fokus zu halten?
00:20:41: oder ist es manchmal auch so dass man sagt Das fällt mir jetzt schwer weil ich weiß einfach das sind Momente die passieren vielleicht nur einmal im Leben meines Sohnes
00:20:51: Ja?
00:20:52: Das ist nicht so einfach tatsächlich manchmal emotional.
00:20:55: ich sag jetzt mal abzuschalten und zu sagen, okay, jetzt bin ich Unternehmerin oder Sportlerin.
00:21:00: Weil man doch immer irgendwie mit den Gedanken mal abschweift oder sowas.
00:21:04: aber das sind ja alles Dinge die man in Laufe der Zeit immer besser drauf hat Und die Zeit muss man sich glaube ich auch nehmen.
00:21:12: Ich bin manchmal einfach nur zu streng mit mir selber weil ich dass immer sofort alles richtig umsetzen will und ich glaub wenn ich da ein bisschen entspannter von Anfang an rangegangen wäre, würde es mir jetzt auch etwas einfacher fallen.
00:21:26: Aber ich glaube mit der Zeit wird das bin ich ganz positiv.
00:21:29: Ich glaube auch das ist ein Prozess aber wir können uns auf jeden Fall auf LA freuen und du meinst du kriegst das alles so unter einem Hut dass wir da vielleicht noch mal einen neuen Weltrekord sehen von Elena?
00:21:39: Ja ich weiß was ich gelernt habe in der Zeit, dass man auch machen muss Dinge abzugeben.
00:21:50: Das ist wichtig, dass man die Dinge abgibt und nicht alles selber stemmen muss, bewältigen muss.
00:21:55: Und das hilft mir tatsächlich auch, mich vielleicht mal auf die Dinge mehr zu fokussieren und mir mehr Zeit dafür nehmen.
00:22:01: Und LA auf jeden Fall ... Ich sag dir Ronja, das werden meine fünften Spiele.
00:22:06: Dann aber als Mutti!
00:22:09: Ich bin sehr gespannt was dann noch in mir so möglich ist.
00:22:12: ne?
00:22:12: Weil jetzt mein Körper ist ein anderer, ich brauchste nicht erzählen, du hast selber zwei Kids.
00:22:17: Gut, du hast zwar kein Kind geboren.
00:22:18: Aber du weißt ... Du warst dabei
00:22:20: auch?
00:22:20: Hast was sehr genug übrigens!
00:22:23: Ja und ja ich bin selber gespannt, was da noch möglich ist.
00:22:26: Ja ich auch tatsächlich.
00:22:28: Gleich sprechen wir mit dir noch über die Herausforderungen im Paraport Und auch über deine Tätigkeit, wie du es schon angedeutet hast als Kinotspigerin.
00:22:36: Ich möchte dich aber erst mal einladen zu einer Kurz-Schnellfragerunde Und dazu würde ich dir entweder oder Fragen vorlesen und du antwortest möglichst knapp mit Ja, mit dem jeweiligen Begriff.
00:22:48: Kriegen wir das hin?
00:22:49: Kurz und knapp?
00:22:50: Na klar!
00:22:52: Dann starte ich.
00:22:54: Becken oder Gym?
00:22:55: Gym
00:22:56: Kraft oder Technik?
00:22:59: Technik
00:23:01: Halle oder draußen?
00:23:02: Draußen Obst oder Gemüse?
00:23:06: Beides
00:23:08: Berge oder Meer?
00:23:10: Meer
00:23:11: Berlin oder Bayern?
00:23:13: Berlin.
00:23:13: Na klar Herter oder Union?
00:23:17: Herter
00:23:18: Reden oder zuhören?
00:23:21: Zuhören.
00:23:23: Lob, oder Kritik?
00:23:25: Kritik!
00:23:27: Also ein paar Sachen hätte ich mir vorher denken können.
00:23:29: tatsächlich nachdem du gesagt hast das bist keine Wassermaus war dass mit Kraft oder war das mit Becken oder Gym dann auch klar.
00:23:35: Vielen Dank Elena, dass du da mitgemacht hast.
00:23:37: Darf ich dich
00:23:37: überrascht?!
00:23:38: Ja, bei manchen Dingen.
00:23:39: Ich hätte jetzt gesagt du bist Unioner tatsächlich?
00:23:41: Ja!
00:23:42: Ich musste einfach gestehen ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Fußball-Film.
00:23:45: Nur das von was man so hört und die Geschichten und sowas.
00:23:48: Ja ja, ich hatte anhand des Einzugsgebietes gedacht dass du
00:23:52: geprägt
00:23:52: bist in der Region.
00:23:54: Lass uns nochmal zurückgehen als du sieben warst da haben dir die Ärzte eine Erbedingte Seebehinderung, diagnostiziert.
00:24:02: Wir hatten schon drüber gesprochen die auch weiter fortschreitend ist.
00:24:05: Wie war dein Sehvermögen denn als du mit Leistungssport angefangen hast?
00:24:09: Hatten wir vorhin schon mal kurz angerissen?
00:24:10: aber War das schon so dass du quasi im Becken also gerade im Beken das interessiert mich Quasi schon Probleme hattest mit dem Schwimmen?
00:24:20: Da zähle ich die gleichen Anekdote die meine Kinder nämlich erzählt.
00:24:23: Dass ich mit dir spreche und die Frage diese mir mitgegeben haben werde Ich dir auch gleich stellen dazu
00:24:27: Oh, da bin ich sehr gespannt.
00:24:28: Ich finde die Kinder haben die besten Fragen!
00:24:30: Die beste Frage, die ich mal vor dem Kind bekommen habe, das hatte auch eine Behinderung... Der kleine Junge war so sieben und er hat mich gefragt, kannst du dich noch erinnern als du im Kindergarten gemobbt wurdest?
00:24:41: Und dann so immer, ich war nie im Kinder-Garten aber ich hatte damals ja auch keine Behinderungen.
00:24:45: Aber das war so ne Frage, dass keiner fragt nicht nach meiner Kindergartenszeit.
00:24:50: Ja.
00:24:50: Aber ja zu deiner Frage in Becken.
00:24:54: Als ich angefangen hab, habe ich ein bisschen besser gesehen.
00:24:57: Also den schwarzen Strich, den man unten hat, konnte ich schon relativ gut sehen.
00:25:01: Aber was das Allerschwierigste ist, was ganz viel auch unterschätzt, wie erlernst du etwas Neues wenn du nichts siehst?
00:25:09: Ich kann ja keine Bewegung nachmachen.
00:25:11: Kannst
00:25:11: nicht abschauen sozusagen.
00:25:13: Richtig!
00:25:13: Das Erlernen von neuen Details, technischen Details fällt mir sehr schwer.
00:25:17: D.h.,
00:25:18: ich muss auserst Taktil am Land irgendwie verinnerlichen bevor ich es überhaupt ins Wasser bringe und wir reden ja feinen Bewegungen.
00:25:27: Ein paar Grad, ne?
00:25:30: Und das ist tatsächlich Herausforderung.
00:25:31: und dann natürlich die Wand... Ich schwimm ja hundert Meter Brust,
00:25:35: d.h.,
00:25:35: ich muss einmal wenden nach fünfzig Metern und da ... ich zähle Züge um so ein bisschen die Orientierung zu haben wann könnte die Wand kommen?
00:25:45: aber das ist natürlich keine hundertprozentige Garantie dass du die Wand auch wirklich triffst.
00:25:48: dein Start war zu länger oder kürzer, oder du hast deine Frequenzen verändert und schon passt das nicht.
00:25:56: Das heißt ganz vieles.
00:25:57: dann Glückssache.
00:25:58: manchmal sehe ich es ja ein Meter vorher und da muss ich schnell reagieren.
00:26:01: Aber ich habe mich natürlich auch schon verletzt klar Finger gebrochen und Kopfverstößt.
00:26:05: Es
00:26:05: ist genau die Frage die immer mein kleiner Sohn gestellt hat ob du dir denn andauernd den Kopf stößt weil du kannst allerdings sehen wann die Wand kommt und ihr könnt sie ihm was nicht beantworten ob du tatsächlich Schläge zählst Züge zählt am Ende ob das immer passt ob man dann auch manchmal Risiko gehen muss, natürlich im Rennen und vielleicht zur falschen Zeit an der Wand ankommt.
00:26:24: Ich meine du hast ja zum Wettkampf bist du ja manchmal über hundertzehn Prozent.
00:26:27: Das heißt wenn im Training die Züge stimmen und du bist im Wettkämpf wahrscheinlich ein Tick fitter und schneller, wirst du ja einen halben Zug schneller an der Hand.
00:26:35: Genau das kann passieren!
00:26:36: Und dann passt es nicht mehr ganz mit den Zügen.
00:26:38: Ja aber entweder ich habe Glück und ich hab die Wand noch einigermaßen erkennen können und kann schnell reagieren oder nicht und dann hängt mein ganzes rennen noch davon ab, weil er muss ja noch fünfzehn Meter zurück schwimmen.
00:26:52: Und das ist ganz viel glück.
00:26:54: aber auch reaktion und das üben wir ja dann auch.
00:26:56: also reaktionen an der wand dass ich die wende noch einigermaßen rette.
00:27:00: Du sagst also früher hast du quasi diesen strich am boden aber gesehen
00:27:03: Ja besser genau.
00:27:04: und heute?
00:27:06: Heute kommt darauf an welches licht wir haben in der halle Und welches Becken das ist?
00:27:10: Weil wir haben immer unterschiedliche Beckensstrukturen.
00:27:13: Entweder sind sie gefließt oder sind Metallbecken und je nachdem wie auch die Lichter in den Hallen sind, also viele Faktoren, die passen müssen mit sich was sehen, sagen wir es mal so.
00:27:24: Aber
00:27:25: macht man das... Also versucht man nicht für die Parallelden dann dementsprechend auch die Voraussetzungen so zu schaffen dass möglichst gute Sichtverhältnisse da sind?
00:27:35: Leider nicht, ne?
00:27:36: Der wird eigentlich meist gar nichts drauf geachtet.
00:27:38: Eben da was sie eben gerade haben.
00:27:40: Okay und wir haben ja auch gelernt oder ich habe gelernt ist es fortschreitend.
00:27:44: also das heißt beeinflusst dich das jetzt auch im weiteren Verlauf des Trainings?
00:27:48: also musst du Dinge anders machen weil du immer weniger siehst?
00:27:53: Anders würde ich gar nicht sagen.
00:27:55: aber vielleicht müsste ich irgendwann mal aus Sicherheitsgründen kennst du das mit dem Tape?
00:28:03: Da ist sich jemand, da ist so ein Stock mit so einem Ball und dass jemand ja quasi dann Zeichen gibt okay jetzt kommt die Wand.
00:28:09: Dass ich mich vielleicht nicht ganz zerstöre irgendwann.
00:28:11: Ich bin ja ein bisschen selbst zerstörerisch.
00:28:15: Ja das müsste ich dann vielleicht irgendwann wirklich mal angehen.
00:28:18: aber ich bin ja so einen ungeduldigen Mensch denke ich mir, bevor wir das jetzt jahrelang wieder üben, ich mache es einfach selber.
00:28:24: Und das hat ja auch was ganz viel mit Vertrauen zu tun ne?
00:28:28: Das ist wenn die Person das doch anders tippt zum super Unfall kommen.
00:28:33: Ja, natürlich ist großes Vertrauen gefragt auf jeden Fall.
00:28:37: Eine sehr persönliche Frage die mich tatsächlich schon immer interessiert, die ich mich noch nie getraut habe zu fragen weil das immer so ein schmaler Gratis finde ich wenn das fortschreitend ist dann wirst du ja irgendwann wahrscheinlich gar nichts mehr sehen.
00:28:50: hat man achst du davor Angst?
00:28:52: also wartet man auf diesen Moment oder wie geht man damit um?
00:28:56: Wenn man weiß dass wird irgendwann passieren.
00:29:00: auch gerade stelle ich mir schwer vor, wenn man natürlich einen Sohn hatte.
00:29:05: Wo man vielleicht noch ihn jetzt und wie in gewisser Weise sieht was macht er?
00:29:10: Wie lernt er laufen?
00:29:12: Und hast du Angst vor dem Moment dass dir etwas verloren geht?
00:29:16: Ja absolut!
00:29:17: Also die Gedanken hatte ich extrem in meiner Schwangerschaft weil genau in der Phase hatte ich eine Diagnose bekommen, eine Korrektur meine Diagnosen Was ja das hieß das im Prinzip die Krankheit, die ich hatte noch viel schlimmer ist als gedacht.
00:29:33: Kurz gesagt und dann hatte ich wirklich ganz furchtbare Gedanken was es ist wenn ich meinen Sohn nicht sehe dass ich bis dahin schon blind werde.
00:29:42: also es ist Fakt das sich irgendwann blind werden kann man weiß nur nicht wann aber dass es passieren wird.
00:29:49: ja und früher dachte ich aber Es bleibt bei diesen zwei Prozent.
00:29:54: Das heißt diese Hoffnung haben sie mir dann genommen Und das halt mitten in der Schwangerschaft.
00:29:59: So, dann hatte ich also ganz lange diese Ängste.
00:30:01: Dann ist das ja Gott sei Dank alles gut gelaufen und ich hab mein Baby noch gesehen.
00:30:06: Ich habe ja auch immer die zwei Prozent aber dass sie irgendwann weg sein könnten ist auf jeden Fall möglich.
00:30:16: Also für mich auch wieder beeindruckend dass du ja daraus wenn man dich kennt nicht verzagt aus dieser Aussage so man eigentlich deine Stärke und wieder raus ziehst.
00:30:26: und genau das ist die Erfahrungen, über die du auch sprichst.
00:30:30: Wenn du sagst, du gehst als Unternehmerin und als Keynote-Speakerin an und hat draußen und lässt andere Menschen genau daran teilhaben um vielleicht ein Stück weit Inspiration, die von dir ausgeht anderen Menschen mitzugeben, um in Mut zu machen.
00:30:44: Vielleicht ... Ich weiß es so ein bisschen aber du kannst ja mal den Zuhörern erzählen was machst du da genau?
00:30:48: Also wenn nur als Keynot-Speakerin auftritts wie sieht das aus?
00:30:52: also was kann man sich erwarten wenn man bei dir zuhört?
00:30:55: Ja ich erzähle noch ganz kurz warum das eben so ist, dass ich nicht daran verzweifle oder zerbreche.
00:31:03: Ich hab leider viel zu lange Zeit verloren um mich selber sozu akzeptieren wie ich bin.
00:31:09: also ich habe dir erzählt, ich hab das in der Partie bekommen, also die Schubweise und ich hab' mich so lange versteckt und hab versucht es zu kaschieren Und das hat mich soviel Lebenszeit gekostet.
00:31:19: Also ich hab wirklich mich so akzeptiert wie ich Bin erst mit Anfang zwanzig.
00:31:22: Okay Das ja... Soviel verlorene Zeit.
00:31:25: Und ich war so unglücklich in dieser Zeit, weil ich einfach anders war als die anderen.
00:31:29: Heute weiß ich das ist mein Privileg, dass es was Gutes... Ich bin was Besonderes!
00:31:34: Ja?
00:31:34: Ich kann... Ich fall auf ja klar aber damals als Teenager war das furchtbar und genau das möchte ich jetzt eben nach außen zeigen vorleben für so viele andere Menschen, die betroffen sind oder die vielleicht einfach nicht mit sich selber in Reihen sind, die nicht zufrieden sind.
00:31:53: und dann sage ich Leute verschwendet eure wertvolle Lebenszeit nicht, indem ihr sagt ach ich bin nicht perfekt.
00:32:01: Wer ist das denn schon?
00:32:02: So und bei meinen Vorträgen geht es eben genau darum.
00:32:05: natürlich habe ich verschiedene je nachdem was der Kunde sich wünscht.
00:32:08: aber im Prinzip erzähle ich schon ganz viel über meine Lebensgeschichte Und die verschiedenen Facetten in Leistungssport Die dann auch im persönlichen Leben vielleicht auftreten und Es ist auch irgendwie beeindruckend wie viele Parallelen, es gibt zwischen Leistungssportlern also diese Werte die wir leben.
00:32:29: Die man auch in den Unternehmen fortführen kann und das ist wirklich spannend!
00:32:34: Und wir versuchen dann auch Teambuilding-Maßnahmen zu machen.
00:32:38: ich versuche das Team zu motivieren.
00:32:42: mit meiner Lebensgeschichte versuche ich denen einfach einen neuen Blickwinkel aus Leben zu geben.
00:32:47: Und funktioniert das?
00:32:49: Was kriegst du für Feedbacks im Nachgang?
00:32:51: Ja, sehr gut.
00:32:52: Die sind eigentlich sehr zufrieden und ja begeistert.
00:32:56: also ich rede nicht so gern darüber ist es wie so selbst.
00:32:59: Aber
00:33:00: wir haben schon immer eigentlich sehr sehr positives Feedback und ich werde auch immer gut eingeladen.
00:33:06: Also Ich mache das auch wirklich gerne weil ich über meine Geschichte über dass was ich erlebt habe erzähle Und ich glaube das macht es so nahbar.
00:33:14: ich erzähl nicht irgendwas aus einem buch sondern als von meiner lebensgeschichte und Das berührt die menschen weil jeder sucht sich dann diesen Part raus und sagt, ja bei mir ist das so oder so ähnlich erlebt.
00:33:26: Oder gerade auch mit dem Krebs zum Beispiel.
00:33:29: Und da findet man diese Gemeinsamkeiten und das schafft sofort eine Verbindung und das macht es glaube ich aus.
00:33:36: Also ich finde gar nicht schlimm wenn du dich da auch selber lobst in den Moment war.
00:33:39: Ich finde das beinhaltet auch dass du ja demütig bist und dankbar für das wo du heute stehst und dass du einer Menschen gerne was mitgibst Und ja, eigentlich die Chance nutzt.
00:33:50: Die Situation nutzt um anderen Menschen damit zu helfen und ... Wahrscheinlich, also berichtige mich, nimmst du da wahrscheinlich auch wiederum neue Kraft mit raus oder?
00:33:59: Wenn man Gutes tut und man sieht, man kann andere Menschen inspirieren dann gibt einem das ja neue Kraft auch vielleicht genau da weiterzumachen.
00:34:06: Ja ich hab sogar ein Beispiel Als ich die... als sich das Na, wie sage ich das jetzt?
00:34:13: Wir schneiden das raus.
00:34:15: Ich schneide hier nichts raus!
00:34:17: Also als sich die Lebensphase mit dem Krebs hatte... Es war für mich unfassbar schwer mit jemand anderem aus meiner Familie oder Freundeskreis darüber zu reden weil sie haben ein Drama draus gemacht und ich musste sie trösten anstatt sie mich so.
00:34:32: Und ich konnte nicht darüber reden weil ich wusste die Person hat unfassbaar schwer damit zu kämpfen und dann habe ich genau solche Menschen gebraucht die selber betroffen waren.
00:34:42: Es hat mir umfassbar erleichtert, überhaupt über meine Gefühle oder Ängste zu reden.
00:34:47: Und das habe ich mitgenommen.
00:34:49: Warum spreche ich jetzt so offen über Krebs und die ganzen Geschichten, die mich irgendwie auch in meinem Leben so eingeschnitten haben?
00:34:58: Weil dass einfach was mit einem macht und wenn du jemanden gegenüber hast der das auch erlebt hat dann redest du auf einer ganz anderen Ebene darüber.
00:35:07: Deswegen habe ich gesagt alles klar Krebs zu haben ist nichts Schönes.
00:35:11: Aber trotzdem bin ich dankbar für diese Erfahrung, weil ich jetzt einfach zwei wichtige Sachen für mich mitgenommen habe.
00:35:16: Erstens Ich kann jetzt für andere Betroffene da sein.
00:35:21: Wir können uns darüber unterhalten ohne dass ich den Teufel an die Wand male und hysterisch werde.
00:35:28: wir sind füreinander da!
00:35:30: Wir sind nicht alleine so unsere Community mit den Krepsis.
00:35:33: Und das Andere ist Ich habe meine Zeit schon immer wertgeschätzt, klar.
00:35:39: Aber ich sehe das jetzt so dass ich viele Dinge immer auf später verschoben hab und dann ist mir so richtig bewusst geworden was es wenn es gar kein später mehr gibt.
00:35:48: So
00:35:48: d.h.,
00:35:49: ich lebe in hier und jetzt umdass auch eine wertvolle Erkenntnis die ich sammeln konnte Und diese Sachen kann man doch gerne weiter so... erzählen und mitgeben.
00:36:00: Der anderen Menschen, die müssen nicht erst krebsam damit sie ... Deswegen erzähle ich das so gerne!
00:36:05: Ich finde es großartig wie du's machst und findest gut dass du es genau so machst.
00:36:09: also mach weiter so Elena
00:36:11: Danke
00:36:12: Wir reden gleich noch über Paralympische Spiele und die Olympische Bewerbung in der Sportmetropole Berlin.
00:36:18: Und vorher möchte ich dich noch zu einem weiteren kleinen Spiel einladen und zwar gebe ich dir Satzanfänge und du ergänzt sie dann Okay?
00:36:24: Ja okay
00:36:26: Mein großes Idol ist
00:36:31: Das ist keine Person, sondern einfach Menschen die an sich glauben und ihren Weg gehen.
00:36:39: Beim Schwimmen denke ich meistens an...
00:36:41: ...die Technik!
00:36:43: Karin Seelen.
00:36:44: Die sehe ich ja nicht.
00:36:47: Training ist für mich?
00:36:51: Schöne Herausforderung.
00:36:54: Wenn ich mal alt bin lebe ich in
00:36:57: Lebe ich auf einem Segelboot.
00:36:59: Okay, spannend Mein schärfster Sinn ist
00:37:03: Mein Geruchssinn.
00:37:04: Also heute nicht, ich bin ein bisschen angeschlagen aber sonst...
00:37:07: Mein größter Erfolg war
00:37:10: die Paralympischen Spiele in Paris.
00:37:14: Familie ist für mich
00:37:17: mein Ruhrpol.
00:37:20: das berlin sich für paralympische und olympische spiele bewerben will ist
00:37:25: großartig.
00:37:26: Wie
00:37:28: ist es denn um den Parasport bestellt?
00:37:30: In der Hauptstadt?
00:37:31: läuft es aus seiner Sicht da gut oder haben wir da extrem Nachbessungsbedarf?
00:37:38: also besser geht immer, sage ich mal.
00:37:41: Aber ich bin ja jetzt schon seit zehn Jahren in Berlin und konnte das beobachten.
00:37:46: Es ist schon mal eine Entwicklung da ganz klar aber ich denke der ist noch Potenzial.
00:37:51: wir brauchen noch mehr Nachwuchs sie brauchen mehr im Jugendbereich Und dafür müssen wir einfach noch mehr Werbung machen und die ganzen Sportstätten variieren freier gestalten denn das macht es dann erst überhaupt möglich dass sie Sport machen, die Menschen mit Beeinträchtigung.
00:38:08: Und wenn du in Zukunft schaust und genau diese Herausforderungen auch für dich quasi ausmachst, denkst du dann das eine Bewerbung für parallele Spiele in Berlin aus seiner Sicht genau an der Stelle ansetzen kann?
00:38:20: Ja natürlich!
00:38:22: Das wäre in vielerlei Hinsichten ein Pluspunkt für unsere Stadt, für unser Land.
00:38:30: Ich mag gar nicht alles aufzählen, welche Vorteile wir damit dadurch hätten.
00:38:35: Aber ich kann einfach eins sagen... ...ich habe schon vier Spiele erlebt und es gibt wirklich beispielhafte Länder wo das hervorragend funktioniert hat.
00:38:45: Sei es die Sportstrukturen, Systemen oder auch die Nutzung also die Nachhaltigkeit zum Beispiel, sagen wir mal London, ne?
00:38:53: Das ist auch so ein Vorreiterbeispiel für mich!
00:38:56: Und ich glaube dass es bei uns auch funktionieren könnte Und ich wünsche mir das sehr, dass die Spiele nach Berlin kommen oder nach Deutschland.
00:39:03: Da geht es ja gar nicht nur um Leistungssport wie ich jetzt raushöre, sondern es geht ja auch um den Parasport im Allgemeinen vor allem auch wahrscheinlich möglichst vielen Athleten einfach Zugang zu verschaffen und zum Parasports verschaffen, um Barrieren abzubauen, Hürden abzubauern und einfach in die Breite gehen zu können.
00:39:20: Wie du schon sagst, ich glaube, es würde sich viel für die Menschen einfach verändern durch eine Bewerbung.
00:39:27: Ja und ich denke, dass die Gesellschaft auch wieder ein bisschen näher zusammenrückt.
00:39:32: Und... Ich hoffe mir natürlich das wir durch die Vorbilder, die wir dann haben, die dann auch präsenter werden, dass wir dadurch unsere Bevölkerung motivieren, mehr Sport zu machen.
00:39:45: Dadurch haben wir dann auch eine gesündere Bevölkerung oder auch wie bei mir in der Geschichte meine persönliche was mir der Leistungssport oder generell der Sport im Leben für Türen geöffnet hat.
00:39:56: das ist unfassbar und ich denke mal dass es auch viele Menschen ein Türöffner sein könnte.
00:40:03: Wir stehen hier auf der gleichen Seite, da brauchen wir gar nicht hinter Berg halten.
00:40:07: Es gibt so
00:40:07: viele gute ...
00:40:08: Du bist ja auch als Botschafter für die Berliner Olympia Bewerbung unterwegs und wir treffen immer wieder auf Menschen, die Zweifel an eine Bewerbung haben, die Sorgen haben, auch Ängste, die ich manchmal natürlich nachvollziehen kann.
00:40:19: aber was würdest du diesen Menschen entgegenbringen?
00:40:22: Du hast ein paar Sachen angesprochen.
00:40:23: Was kann man diesen Menschen sagen um ihnen genau diese Punkte mitzugeben zu zeigen wie wollen jetzt Verantwortung übernehmen?
00:40:33: Naja, die Diskussion habe ich natürlich schon hin und wieder mal.
00:40:36: Gerade wenn es geht ja das kostet so viel und so viele Menschen ohne das kennst du ja wahrscheinlich auch.
00:40:41: Ja natürlich kannst du da argumentieren und sagen ja dass ist nicht so ein Beispiele bringen.
00:40:45: und und aber Ich versuche halt immer aus meiner Erfahrung heraus die menschen zu packen sag ich jetzt Mal Und ich erzähle mir eine ganz süße Geschichte.
00:40:55: Ich sage ich hab Paris erlebt als Touristin Wir haben dort Urlaub gemacht Und dann bin ich noch mal ein Jahr später nach Paris gefahren als Sportler und war auch unterwegs bei den Sehenswürdigkeiten.
00:41:08: Ich sag dir, Mroni, die Franzosen sprechen Englisch auf einmal!
00:41:13: Einfach nur zum Beispiel was so eine Spiele mit einer Bevölkerung macht.
00:41:17: also das packt sie.
00:41:19: Das versuche ich immer wieder, das zu transportieren auf unsere Menschen, die hier versuchen negativ von den Spielen zu reden Da gibt es gar keinen Grund für, finde ich.
00:41:26: Und du kennst mich ja?
00:41:27: Ich bin jetzt nicht auf den Mund gefallen und ich finde dann gute Beispiele, warum die Spiele nach Berlin oder Deutschland kommen sollen... ...und ja meistens hören sie mir auch zu!
00:41:38: Absolut.
00:41:38: also ich habe gleich Erfahrung gemacht und ich find's genau der richtige Weg über Emotionen, über auch Erfahrungen, die wir gemacht haben, über da Emotion einfach dazu werben und Paris ist so ein... Geniales Beispiel, weil ich war auch genau wie du ein Jahr vorher in Paris.
00:41:54: Und die Pariser sind so ... Ja, ein ganz spezielles Vorgänger war für sich eigentlich in sich zerrissen.
00:42:00: und wenn du später bei den Spielen mit dem Menschen gesprochen hast, die waren auf einmal in sich geschlossen.
00:42:05: Die waren stolz wieder Pariser zu sein und das ist glaube ich die Botschaft, die wir senden müssen.
00:42:09: Die wurden offen und haben Bilder gemacht und plötzlich konnte doch jeder Englisch und welcome und super!
00:42:16: Und die Stimmung war einfach so... Fantastisch, an der Stadt und auch in den Hallen.
00:42:21: Und es hat mich total beeindruckt!
00:42:24: Ich glaube wir können das
00:42:26: auch.
00:42:26: Da bin ich fest von überzeugt.
00:42:28: Lieber Länder, ich würde total gerne noch eine Stunde mit dir quatschen.
00:42:31: Da müssten mir vielleicht einen zweiten Teil nochmal ranhängen, da sollten du mal nachdenken... Aber ich möchte jetzt zum Abschluss nochmal eine Frage stellen, die tatsächlich allen meinen Gästen stelle.
00:42:41: Was ist dein Wunsch für die Sportmetropole Berlin?
00:42:49: Ja, wo wir schon darüber gesprochen
00:42:51: haben
00:42:52: Barrierefreiheit.
00:42:54: Dass jeder Mensch den Zugang hat zu den Sportstätten erstmal zu gelangen.
00:42:59: Jetzt als Mama weiß ich das nicht.
00:43:00: jeder Fahrstuhl funktioniert wenn ich mein Baby im Kinderwagen dabei habe oder die Rolltreppen nicht funktionieren.
00:43:06: Das ist schade und das geht besser und dass die Trainingsstätte dann auch ausgebaut sind dementsprechend dass man das auch barrierefreien nutzen kann.
00:43:15: Das wäre schön.
00:43:18: Ein großartiges Gespräch.
00:43:19: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, vielen lieben Dank dafür!
00:43:22: Ja ich hoffe wir können das wiederholen.
00:43:24: Danke dir Ronny dass du mich hier heute besucht hast.
00:43:27: Sehr gerne.
00:43:29: Alle Infos zu diesem Podcast finden sie unter www.lsb-berlin.de.
00:43:34: Bleibt verletzungsfrei bis zum nächsten Mal.
00:43:37: machts gut ciao.
00:43:38: Hauptsache
00:43:41: Sport
00:43:42: der Podcast des Landes Sportbundes Berlin.
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